Website-Relaunch
5,0 aus 25 Google-BewertungenWebsite Relaunch ohne Sichtbarkeitsverlust – mit Zahlen belegt
Die häufigste Sorge vor einem Relaunch ist berechtigt: Eine neue Website kann Sichtbarkeit kosten, die über Jahre gewachsen ist. Ich habe meine eigene Website am 29. Juni 2026 komplett umgezogen – neues System, neue Technik, an einem Tag. Das Ergebnis liegt offen in der Google Search Console: die Sichtbarkeit ist geblieben, die Klicks sind gestiegen. Genau dieses Vorgehen setze ich in Ihrem Projekt ein.
- Klicks aus Google
- +8 %
- Monat vor dem Umzug gegen Monat danach
- Sichtbarkeit
- stabil
- 23.124 statt 23.211 Impressionen
- Indexierungsfehler
- 0
- bei 58 umgezogenen Adressen
Relaunch-SEO: die vier echten Ursachen für Traffic-Einbrüche
Google kennt Ihre Website nicht als Website, sondern als Sammlung einzelner Adressen. Für jede dieser Adressen hat Google über Jahre Vertrauen aufgebaut: Rankings, interne Verweise, Links von fremden Seiten. Ein Relaunch verändert genau das – Struktur, Menüführung, Adressen.
Ein Relaunch selbst kostet trotzdem keine Rankings. Was Rankings kostet, sind vier konkrete Versäumnisse. Alle vier sind vermeidbar, wenn man sie vor dem Go-Live abarbeitet statt danach zu suchen.
- 1
Die Weiterleitungen fehlen oder sind falsch gesetzt
Jede alte Adresse, die eine neue bekommt, braucht eine echte 301-Weiterleitung auf die thematisch passende neue Seite. Nicht 302, keine Weiterleitungsketten über zwei Zwischenstationen und vor allem kein Sammel-Redirect aller Altseiten auf die Startseite – das ist der schnellste Weg, Rankings zu verbrennen. Beim Relaunch von mietwagen-auskunft.de mit über 900 Unterseiten ist genau diese Arbeit der Hauptteil des Projekts, nicht das Design.
- 2
Inhalte werden beim Neubau gekürzt
Ein Redesign verführt dazu, Texte zu straffen, weil sie im neuen Layout zu lang wirken. Eine Seite, die auf Platz 6 rankt, rankt aber wegen ihres Inhalts. Wird sie auf ein Drittel eingekürzt, verliert sie ihre Position – unabhängig davon, wie gut die neue Optik ist.
- 3
Zwei alte Seiten werden zu einer neuen zusammengelegt
Der teuerste und am schlechtesten dokumentierte Fall. Jeder Ratgeber schreibt „leiten Sie beide auf die neue Adresse um" – was das kostet, sagt keiner. Warum die Weiterleitung das Ranking hier gerade nicht rettet und wie ich den Fall ausschließe, steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt.
- 4
Die Testumgebung wird nicht saubergemacht
Eine Testumgebung muss für Suchmaschinen gesperrt sein, die neue Live-Seite darf es unter keinen Umständen bleiben. Dazu gehören Tracking-Code, Sitemap, Canonical-Angaben und die Zielseiten laufender Google-Ads-Kampagnen. Bei meinem eigenen Test fiel knapp zwei Wochen vor dem Umzug auf, dass ein veraltetes Build-Ergebnis eine Sitemap mit einer einzigen Adresse statt 29 ausgeliefert hätte. Vor dem Go-Live gefunden ist das eine Fußnote. Danach gefunden ist es ein verlorener Monat.
Mein eigener Relaunch am 29. Juni 2026 – die Zahlen
Am 29. Juni 2026 habe ich freelancer-florian.de von WordPress auf eine statisch generierte Seite umgestellt: gleiche Domain, gleiche Adressen, gleiche Inhalte, neue Technik, DNS-Umstellung an einem Tag, keine Ausfallzeit. Der sauberste Vergleich ist der ganze Monat davor gegen den ganzen Monat danach – alle Zahlen aus der Google Search Console.
| Juni 2026 vor dem Umzug | Juli 2026 nach dem Umzug | Ergebnis | |
|---|---|---|---|
| Klicks aus Google | 66 | 71 | +8 % |
| Impressionen | 23.211 | 23.124 | stabil |
| Klickrate | 0,28 % | 0,31 % | +11 % |
Ein kompletter Systemwechsel, und die Sichtbarkeit steht danach dort, wo sie vorher stand – bei leicht besseren Klickzahlen. Genau das ist der Maßstab, an dem ein Relaunch gemessen gehört.
Getragen hat das keine Magie, sondern Sorgfalt: identische Adress-Struktur, alle rankenden Seiten und Blogbeiträge inhaltlich unverändert übernommen, jede einzelne Weiterleitung vorab geprüft, dieselbe Schreibweise beim Schrägstrich am Ende. Die am Umzugstag eingereichte Sitemap umfasste 58 Adressen – null Fehler, null Warnungen in der Search Console, damals wie heute. Der mobile PageSpeed-Wert der Startseite liegt bei 99 von 100, alle 78 verweisenden Domains blieben erhalten.
Und die Anfragen? Die Zahl, die am Ende zählt, ist nicht die Position, sondern das Kontaktformular. Im ersten vollen Monat nach dem Umzug sind 37 echte Anfragen eingegangen, mit steigendem Wochenverlauf und einem Höchstwert in der letzten Juliwoche.
Sie dürfen mich im Gespräch darauf festnageln: Die Rohdaten liegen in meiner Search Console, und ich rufe sie Ihnen auf. Wenn Sie einen Relaunch vorhaben, ist der erste Schritt kein Angebot, sondern eine Einschätzung – telefonisch unter +49 89 3288 6771 oder über das Kontaktformular.
Der teuerste Fehler beim Relaunch – und wie ich ihn ausschließe
Es gibt einen Fehler, der in Relaunch-Projekten häufiger Rankings kostet als alle technischen Pannen zusammen – und er sieht im Projektplan harmlos aus: das Zusammenlegen von Seiten. Zwei ältere Unterseiten werden zu einer neuen, breiteren Seite verschmolzen, die alten Adressen per Weiterleitung darauf gelenkt. Spart Arbeit, wirkt aufgeräumt.
Der Haken: Eine 301-Weiterleitung überträgt Linkkraft, aber sie überträgt kein Ranking auf eine Seite, die das Thema nicht in vergleichbarer Tiefe behandelt. Wer zwei Seiten zusammenlegt, muss den Inhalt beider auf der Zielseite tatsächlich abbilden – sonst verliert der Begriff seine Landefläche, und die Weiterleitung fängt das nicht auf.
Wie es üblicherweise läuft
- Seitenstruktur wird nach Design-Logik entworfen, nicht nach Suchverhalten.
- Zusammenlegungen passieren nebenbei, ohne dass jemand ihren Wert beziffert.
- Auffallen tut es erst Wochen später – wenn die Anfragen ausbleiben.
- Die Ursache ist dann kaum noch von anderen Effekten zu trennen.
Wie ich es mache
- Vorher bewerten: Jede Seite, die zusammengelegt werden soll, wird vorab auf ihre Suchbegriffe und deren Anfragewert geprüft.
- Offene Rechnung: Ich sage Ihnen vor dem Umzug, was eine Zusammenlegung kosten kann – Sie entscheiden, ob es das wert ist.
- Regel ohne Ausnahme: Bringt ein Begriff Anfragen, behält er seine Adresse oder bekommt eine neue Seite mit mindestens gleichwertigem Inhalt.
- Nachkontrolle: Vier Wochen nach dem Go-Live werte ich Begriff für Begriff aus – und korrigiere, statt zu beschwichtigen.
Diese Regel steht hier nicht aus dem Lehrbuch. Sie stammt aus der Auswertung echter Umzüge – des eigenen eingeschlossen – und ist der Grund, warum die Bestandsaufnahme in meinen Projekten vor allem anderen kommt und nicht am Ende.
Welche Kennzahl nach dem Relaunch lügt
Nach fast jedem Relaunch passiert dasselbe: Die Impressionen bleiben stabil, aber die Durchschnittsposition fällt – oft um mehrere Punkte. Beides stimmt gleichzeitig. Wenn Ihnen das passiert, hören Sie von Ihrem Dienstleister den Satz „das ist normal, das kommt zurück". Woran erkennen Sie, ob das stimmt?
Die Durchschnittsposition ist ein Mittelwert über alle Suchbegriffe, für die Ihre Website überhaupt erscheint – auch über die, für die Sie nie ranken wollten. Eine neue Website wird für mehr Begriffe gefunden, und neue Seiten steigen typischerweise auf Positionen zwischen 15 und 40 ein. Jeder dieser Begriffe zieht den Mittelwert nach unten, obwohl kein einziges bestehendes Ranking verloren ist. Ein einzelner Begriff auf Position 90, den niemand sucht, verschiebt den Schnitt einer ganzen Seite spürbar.
Deshalb ist die Durchschnittsposition zur Bewertung eines Relaunches unbrauchbar – und deshalb ist sie zugleich die Kennzahl, mit der sich ein misslungener Relaunch am bequemsten schönreden lässt. Beurteilen lässt sich das nur Begriff für Begriff.
So prüfen Sie es in zehn Minuten selbst:
- Nicht auf die Durchschnittsposition schauen, sondern auf die Impressionen. Liegen die auf Vormonats- oder Vorjahresniveau, ist die Website sichtbar.
- Dann die fünf bis zehn Suchbegriffe einzeln ansehen, die vorher Anfragen gebracht haben – über zwei gleich lange Zeitfenster. Nur dort entscheidet sich, ob der Relaunch geglückt ist.
- Erst danach die Aggregatwerte, und zwar mit Blick darauf, welche Begriffe neu hinzugekommen sind.
Fällt die Durchschnittsposition und brechen die Impressionen ein und verlieren Ihre Kernbegriffe – dann ist es kein Mischeffekt, sondern ein Fehler in den Weiterleitungen.
Zum Zeitrahmen, am Verlauf des einen Begriffs, den ich am engsten beobachtet habe: Einbruch ab dem Umstellungstag, erstes Wiederauftauchen nach etwa zehn Tagen, stetige Erholung in der dritten Woche, stabiles Niveau ab Tag 21. Rund drei Wochen bis zur Normalisierung, vier Wochen bis zu einem belastbaren Urteil. Wer nach fünf Tagen Alarm schlägt oder Entwarnung gibt, bewertet Zufall.
Website-Relaunch-Checkliste: die zehn Punkte, an denen Rankings hängen
Das ist keine Lehrbuchliste, sondern die Liste, die ich beim eigenen Umzug abgearbeitet habe und in jedem Projekt abarbeite. Sie können damit auch prüfen, ob Ihr aktueller Dienstleister sauber arbeitet.
- 01
Bestandsaufnahme vor allem anderen
Vollständiger Crawl mit Liste aller Adressen und Statuscodes, dazu der Export aus der Google Search Console. Ohne diese Baseline können Sie hinterher nicht beweisen, ob etwas verloren ging.
- 02
Umsatzrelevante Seiten benennen
Welche zehn Adressen bringen Anfragen? Die werden nicht angetastet, nicht zusammengelegt, nicht umbenannt.
- 03
Adressen identisch halten, wo es geht
Jede Adresse, die gleich bleibt, ist ein Risiko, das gar nicht entsteht – inklusive gleicher Schreibweise beim Schrägstrich am Ende.
- 04
Weiterleitungskonzept als echte 301
Keine 302, keine Ketten, thematisch passendes Ziel. Jede Weiterleitung einzeln testen, nicht stichprobenartig.
- 05
Aufgelöste Seiten bewusst entscheiden
Wer zusammenlegt, verliert – wie viel, steht oben in Zahlen. Diese Entscheidung gehört auf den Tisch, nicht in eine Fußnote.
- 06
Testumgebung sperren – und die Sperre vor dem Go-Live entfernen
Der Klassiker, der ganze Relaunches unsichtbar macht.
- 07
Vor dem Umschalten technisch abnehmen
Bei mir hat genau dieser Test das veraltete Build-Ergebnis mit der Ein-Adress-Sitemap gefunden.
- 08
Interne Verlinkung mitnehmen
Menüs, Querverweise im Text, Fußzeile. Eine Seite ohne interne Links wird oft entdeckt, aber nicht indexiert.
- 09
Tracking und Werbung nachziehen
Analytics- und Consent-Einbindung prüfen, Zielseiten laufender Google-Ads-Kampagnen auf die neuen Adressen umstellen.
- 10
Nach dem Umzug messen
Neue Sitemap einreichen, Indexierungsberichte und 404-Fehler beobachten, vier Wochen lang Suchbegriffe einzeln vergleichen. Danach urteilen, nicht vorher.
Wenn Sie beim Relaunch ohnehin an die Substanz gehen: Die Anforderungen an eine barrierefreie Website nach BFSG sind beim Neuaufbau deutlich günstiger mitzunehmen als später nachzurüsten.
Relaunch geplant? Erst prüfen, dann umziehen.
Ich sehe mir Ihre bestehende Website an und sage Ihnen vorab, was der Umzug an Sichtbarkeit kosten würde – und wie sich das vermeiden lässt. Fester Stundensatz, Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand.
So läuft Ihr Relaunch ab – und was Sie dabei in der Hand haben
Zuerst die Bestandsaufnahme. Ich crawle Ihre bestehende Website vollständig, ziehe die Daten aus der Search Console (welche Adresse bringt welche Klicks, Impressionen, Positionen) und sehe nach, welche fremden Seiten auf welche Ihrer Unterseiten verlinken. Daraus entsteht eine Prioritätenliste: die Seiten, die auf keinen Fall verloren gehen dürfen.
Was Sie dafür liefern: Leseberechtigung für Search Console und Analytics, Zugang zu Hosting und CMS – und die Antwort auf eine Frage: Was soll die neue Website besser können als die alte?
Dann die Weiterleitungskarte. Jede alte Adresse bekommt eine Zielentscheidung: bleibt identisch, wird per 301 weitergeleitet, oder wird bewusst aufgegeben. Diese Karte ist eine Tabelle, die Sie gegenlesen und freigeben, bevor umgeschaltet wird.
Gebaut wird nie live, sondern in einer separaten Testumgebung, die für Suchmaschinen gesperrt und für Sie jederzeit erreichbar ist. Sie lesen Inhalte gegen und geben frei. Dass die Suchmaschinen-Sperre vor dem Umschalten wieder entfernt wird, ist ausdrücklich meine Verantwortung – das ist der stillste und teuerste Relaunch-Fehler überhaupt.
Am Umschalttag wird in derselben Stunde geprüft: Greifen alle Weiterleitungen aus der Karte? Leiten www und http korrekt weiter? Sind die Canonical-Angaben selbstreferenziell? Liefern alle Adressen der neuen Sitemap Status 200? Ist die Sperre weg, läuft das Tracking, ist die Sitemap in der Search Console eingereicht?
Danach vier Wochen Nachkontrolle: Indexierungsstatus, neue 404-Fehler, Impressionen, Positionen der wichtigsten Begriffe – einzeln, nicht als Durchschnitt.
Was Sie am Ende schriftlich in der Hand haben
- Das Adress-Inventar mit Ranking-Baseline aus der Search Console, gezogen vor dem Umbau.
- Die Weiterleitungskarte als Tabelle, von Ihnen freigegeben.
- Ein Umschalt-Protokoll mit Zeitstempel: welcher Punkt wann geprüft wurde.
- Nach vier Wochen ein schriftliches Urteil mit Zahlen – so, wie ich es für meine eigene Seite am 27. Juli 2026 erstellt habe.
Nach dem Go-Live endet die Arbeit nicht. Updates, Backups, Monitoring und Weiterentwicklung übernehme ich auf Wunsch in der laufenden WordPress-Betreuung.
WordPress Relaunch: drei Fälle, drei Risikoprofile
Ein WordPress Relaunch ist nicht ein Vorgang, sondern drei sehr verschiedene. Ordnen Sie sich zuerst ein, bevor Sie über Budgets reden.
Neues Design, gleiches System
Der häufigste Fall und der harmloseste – wenn die Adressen bleiben. Das Risiko liegt hier weniger in der Technik als in den Inhalten: Werden Texte beim Redesign gekürzt, verschwinden genau die Passagen, für die Sie gefunden werden. Meist ist das auch die ehrlichere Antwort auf Ladezeit- und Sicherheitsprobleme: nicht das System tauschen, sondern Theme neu bauen und die gewachsene Plugin-Sammlung reduzieren. Mehr dazu unter WordPress Webdesign.
Systemwechsel auf WordPress
Für die Fünf Höfe München habe ich den Umzug von Typo3 auf WordPress gemacht, mit erhaltenem Design, damit sich für Besucher nichts ändert. Für mietwagen-auskunft.de einen Relaunch mit über 900 Unterseiten. In dieser Größenordnung entscheidet die Weiterleitungslogik über das Ergebnis, nicht die Optik.
Weg von WordPress, auf statische Auslieferung
Genau das war mein eigener Fall. Der Vorteil sind Ladezeit und Angriffsfläche, der Nachteil ist die weniger komfortable Redaktion. Das lohnt sich, wenn eine Website vor allem Inhalte ausliefert und selten redaktionell gepflegt wird – für einen Shop mit Lagerbestand, Kundenkonten und Checkout gilt es ausdrücklich nicht.
Der riskanteste Relaunch ist immer der Shop-Relaunch, weil dort Produkt-Adressen, Kategoriestruktur, Checkout und Zahlungsanbindung gleichzeitig wandern – neben den Rankings steht dann auch der Bestellprozess auf dem Spiel. Dazu mehr unter WooCommerce Freelancer.
Website-Relaunch-Kosten: wie ich abrechne
Ich arbeite zu einem festen Stundensatz von 93 Euro pro Stunde und rechne fair nach tatsächlichem Aufwand ab. Keine Pauschalpakete – die Rahmenbedingungen stehen im Dienstvertrag.
Bei Relaunch-Projekten gehe ich zweistufig vor:
- Zuerst nur die Bestandsaufnahme – Adress-Inventar, Ranking-Baseline, Weiterleitungskonzept, technischer Zustand. Ein klar begrenzter Posten nach Aufwand. Sie kaufen an dieser Stelle die Analyse, nicht das Projekt.
- Danach eine belastbare Aufwandsschätzung für die Umsetzung, auf Basis dieser Analyse. Vorher wäre jede Zahl geraten, danach kennen wir beide den Umfang.
- Für kleine Umzüge lohnt der Umweg nicht – da rechne ich direkt nach Stunden ab.
Warum ich vorab keine Spanne nenne: Preisangaben im Netz reichen von unter 2.000 Euro für ein Paket bis in den sechsstelligen Bereich für ein Agenturbudget. Das ist keine Auskunft, sondern eine Nichtauskunft. Was den Aufwand tatsächlich treibt, ist die Zahl der Unterseiten, der Zustand des Alt-Systems, die Frage, ob Inhalte migriert oder neu geschrieben werden, individuelle Funktionen und Schnittstellen – und ob ein Shop mit Bestell- und Kundendaten mitzieht. Eine Firmenseite mit 30 Seiten und erhaltenem Design ist ein anderes Projekt als 900 Unterseiten mit Systemwechsel.
Eins noch, weil es die Angebotsvergleiche erklärt: Die größte Kostenposition in einem Relaunch ist nicht das Design, sondern die Sorgfalt bei Weiterleitungen und Inhalten. Genau da sparen die günstigen Angebote.
Freelancer statt Agentur – der Einwand und die Antwort
Es gibt einen Einwand gegen Freelancer, den Agenturen bei Relaunches gern vorbringen: zu wenig Kapazität für ein Projekt dieser Größe. Bei einem Relaunch ist das Gegenteil der Fall. Ein Relaunch scheitert nicht an Kapazität, sondern an Übergaben – zwischen Konzept, Design, Entwicklung und SEO. Genau in diesen Lücken verschwinden Weiterleitungen und Inhalte.
Bei mir arbeiten Sie mit der Person, die die Analyse gemacht hat, die Weiterleitungen setzt, am Umschalttag am Rechner sitzt und danach die Search Console auswertet. Kein Projektmanager als Übersetzungsschicht.
Zur Einordnung: Ich habe Informatik an der TU München studiert, über 12 Jahre Erfahrung mit WordPress und WooCommerce und bin seit 2018 selbstständig – mit technischem Schwerpunkt, nicht als Marketing-Dienstleister. Umgesetzt habe ich unter anderem Projekte für ProSiebenSat.1, Welt der Wunder, Talbot Runhof, die Fünf Höfe München, microtech, Bianca Zapatka und den Ringnaturshop; mietwagen-auskunft.de habe ich mit über 900 Unterseiten relauncht. Bei größerem Umfang unterstützt mich mein Kollege Helmut – Ansprechpartner und Verantwortung bleiben dieselben. Zu meinem Hintergrund steht mehr auf der Seite über mich.
25 Google-Bewertungen mit einem Schnitt von 5,0 sagen über die Zusammenarbeit mehr als jeder Absatz, den ich hier schreiben könnte.
Und ein Relaunch ist nicht immer die richtige Antwort. Wenn Ihre Seite technisch tragfähig ist und nur das Design altert, ist ein gezielter Umbau meist günstiger und risikoärmer als ein Neubau. Das sage ich Ihnen im Erstgespräch auch dann, wenn es gegen den größeren Auftrag spricht.
Relaunches und Systemwechsel, die ich umgesetzt habe
Von der Firmenseite bis zu über 900 Unterseiten
Welt der Wunder
Bekannt im Bereich Bildung und Unterhaltung. Als WordPress Freelancer half ich beim Umzug des umfangreichen Metaverse milc.
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United Games
Hochkarätiger Publisher von weltbesten Spielen. Als WordPress Entwickler haben wir Landingpages für Game-Promotionen auf Elementor-basierte Templates umgestellt.
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Microtech
Als Hersteller von ERP-Systemen steht Microtech für Qualität. Wir entwickelten einen umfassenden WordPress Produkt- Konfigurator, der hilft, das passende Produkt zu finden.
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Bianca Zapatka
Die deutsche Pionierin in der veganen Kochszene. Meine Rolle als WordPress Entwickler besteht darin, die vielbesuchte Webseite kontinuierlich zu betreuen und zu optimieren.
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Fünf Höfe München
Die Luxus-Shoppingmeile in München erlebte einen nahtlosen Relaunch. Wir zogen die Webseite von Typo3 zu WordPress um und behielten dabei das Design.
↗Talbot Runhof
Ein weltbekannter Modehersteller. Ich sorge als WordPress Experte für die reibungslose Funktion der WordPress-spezifischen Webseiten.
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Ringnaturshop
Ihr Gesundheitskaufhaus im Internet. WordPress Betreuung und kontinuierliche Weiterentwicklung des umfangreichen Online-Shops zeichnen meine Arbeit als WordPress Freelancer aus.
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ProsiebenSat.1 Media
Als größter privater TV Sender in Deutschland steht ProsiebenSat.1 für Entertainment. Meine Unterstützung als WordPress Programmierer kam beim Relaunch verschiedener WordPress-bezogener Webseiten zum Einsatz.
Häufige Fragen zum Website-Relaunch
Was ist ein Website-Relaunch?
Ein Website-Relaunch ist die grundlegende Neuauflage einer bestehenden Website – meist mit neuer Technik, neuer Struktur und neuem Design, aber auf derselben Domain. Vom Launch unterscheidet er sich dadurch, dass es bereits Inhalte, Verlinkungen und Google-Rankings gibt, die man mitnehmen oder verlieren kann. Vom reinen Redesign unterscheidet er sich dadurch, dass nicht nur die Optik geändert wird, sondern auch Struktur, Technik und häufig die Adressen der Unterseiten. Genau diese Adressänderungen sind der Grund, warum beim Relaunch das Weiterleitungskonzept der wichtigste Bestandteil ist und nicht das Design.
Verliert man bei einem Website-Relaunch seine Google-Rankings?
Nicht zwangsläufig, aber teilweise passiert es häufig – und die Ursachen sind fast immer technisch. Ich habe meine eigene Website am 29. Juni 2026 von WordPress auf eine statisch generierte Seite umgezogen und vier Wochen später ausgewertet: im Monat nach dem Umzug 23.124 Impressionen in der Google Search Console gegenüber 23.211 im Monat davor, bei acht Prozent mehr Klicks. Getragen haben das identische Adressen, vollständig geprüfte 301-Weiterleitungen und unveränderte Inhalte auf allen rankenden Seiten. Wo Sichtbarkeit verloren geht, liegt die Ursache fast immer in einem dieser drei Punkte – nicht im Relaunch selbst.
Wie viel kostet ein Website-Relaunch?
Seriös lässt sich das erst nach einer Analyse des Bestands sagen, weil der Aufwand fast vollständig an der Zahl der Unterseiten, dem Zustand des alten Systems, der Menge der zu migrierenden Inhalte und der Frage hängt, ob ein Onlineshop mit Bestell- und Kundendaten mitzieht. Ich arbeite zu einem festen Stundensatz von 93 Euro pro Stunde und rechne fair nach tatsächlichem Aufwand ab, ohne Pauschalpakete. Üblich ist bei mir ein zweistufiges Vorgehen: zuerst nur die Bestandsaufnahme nach Aufwand, danach eine belastbare Aufwandsschätzung für die Umsetzung. Die größte Kostenposition ist dabei nicht das Design, sondern die Sorgfalt bei Weiterleitungen und Inhalten.
Wie lange dauert ein Website-Relaunch?
Die Bauzeit hängt vom Umfang ab: Eine kleine Firmenseite ist in wenigen Wochen umgezogen, ein Projekt mit mehreren hundert Unterseiten – wie der Relaunch von mietwagen-auskunft.de mit über 900 Unterseiten – braucht Monate. Unabhängig davon gilt für die Suchmaschinen-Seite ein eigener Zeitrahmen nach der Umstellung: Bei meinem eigenen Umzug am 29. Juni 2026 waren die Impressionen nach etwa drei Wochen wieder auf Ausgangsniveau, und ein belastbares Urteil war nach vier Wochen möglich. Rechnen Sie in dieser Zeit mit schwankenden Zahlen.
Warum fällt die Durchschnittsposition nach dem Relaunch, obwohl der Traffic stimmt?
Weil die Durchschnittsposition ein Mittelwert über alle Suchbegriffe ist, für die eine Website überhaupt erscheint. Eine neue Website hat oft mehr Seiten und wird für mehr Begriffe gefunden, und neue Seiten steigen typischerweise auf Positionen zwischen 15 und 40 ein. Jeder dieser Begriffe zieht den Mittelwert nach unten, ohne dass ein bestehendes Ranking verloren ist. Ein einzelner Begriff auf Position 90, den niemand sucht, verschiebt den Schnitt einer ganzen Website spürbar nach unten, ohne dass irgendetwas schlechter geworden wäre. Aussagekräftig ist deshalb ausschließlich der Vergleich einzelner Suchbegriffe über zwei gleich lange Zeitfenster – nie der Mittelwert.
Was passiert mit alten Seiten, die es nach dem Relaunch nicht mehr gibt?
Jede alte Adresse braucht eine dauerhafte Weiterleitung mit Statuscode 301 auf die thematisch passende neue Seite – ohne Zwischenstationen und ohne Sammelweiterleitung aller Altseiten auf die Startseite. Wichtig ist die Einschränkung: Eine 301 überträgt Linkkraft, aber sie überträgt kein Ranking auf eine Seite, die das Thema nicht in vergleichbarer Tiefe behandelt. Genau hier entstehen die meisten Relaunch-Verluste – beim Zusammenlegen von Seiten, deren Inhalt auf der neuen Zielseite nicht in vergleichbarer Tiefe abgebildet wird. Bringt ein Begriff Anfragen, muss die zugehörige Seite ihre Adresse behalten oder eine gleichwertige neue Seite bekommen.
Was gehört in eine Website-Relaunch-Checkliste?
Vor dem Umbau: vollständiger Crawl der alten Website mit Liste aller Adressen und Statuscodes, Export der Search-Console-Daten als Baseline, Auswertung der Seiten mit Traffic, Rankings und Anfragen sowie eine Übersicht der eingehenden externen Links. Während des Umbaus: für jede alte Adresse eine Zielentscheidung, Aufbau in einer für Suchmaschinen gesperrten Testumgebung, Inhalte nicht kürzen, interne Verlinkung übernehmen. Am Umschalttag: alle Weiterleitungen als echte 301 prüfen, die Suchmaschinen-Sperre entfernen, alle Sitemap-Adressen auf Status 200 prüfen, Sitemap einreichen, Canonical-Angaben, Tracking und Kampagnen-Zielseiten kontrollieren. Vier Wochen danach: Crawling-Fehler, 404-Seiten, Indexierungsstatus und die Positionen der Kernbegriffe einzeln überwachen.
Wie oft muss man eine Website relaunchen?
Es gibt kein sinnvolles festes Intervall. Ein Relaunch ist dann angebracht, wenn ein konkreter Auslöser vorliegt: Das System erhält keine Sicherheitsupdates mehr, die Seite ist auf Mobilgeräten unbrauchbar oder zu langsam, die Struktur passt nicht mehr zum Geschäft, Inhalte lassen sich nur noch mit Entwicklerhilfe pflegen, oder gesetzliche Anforderungen wie die Barrierefreiheit kommen hinzu. Fehlt so ein Auslöser, ist ein gezielter Umbau einzelner Bereiche fast immer günstiger und risikoärmer als ein kompletter Neubau – und er gefährdet die bestehenden Rankings nicht.
Der nächste Schritt
Schreiben Sie mir kurz, um welche Website es geht und was der Anlass ist – veraltetes Design, langsame Ladezeiten, ein System, das niemand mehr pflegt, oder eine Sicherheitslücke. Ich sehe mir den Bestand an und sage Ihnen, welche Ihrer Seiten heute Sichtbarkeit bringen, was davon gefährdet wäre und ob ein kompletter Relaunch bei Ihnen überhaupt der richtige Weg ist.
Das Erstgespräch kostet nichts und endet in einer Einschätzung, nicht in einem Vertrag.
Sie erreichen mich unter +49 89 3288 6771 oder über das Kontaktformular – Betreff „Neue Webseite / Relaunch". Werktags melde ich mich innerhalb von 24 Stunden.
Kontakt
Relaunch geplant? Lassen Sie die Rankings nicht zurück.
Erstgespräch kostenlos, Ergebnis ist eine Einschätzung – kein Vertrag.
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